NRW hält zusammen …
für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung

Wir leben in einem reichen Land. Und doch kommen viele Menschen finanziell kaum über die Runden, sie sind arm und sozial ausgegrenzt. Auch in Nordrhein-Westfalen leben immer mehr Menschen unter schwierigen, prekären Bedingungen. Armut und soziale Ausgrenzung verfestigen sich, trotz der positiven Entwicklungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Viele können mit ihrem Einkommen den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder nicht ausreichend finanzieren. Sie können in der Freizeit nicht mal eben ins Kino oder Restaurant gehen. Schon die Klassenfahrt, die neue Jeans oder das Geburtstagsgeschenk für Freunde stellen sie vor ein Problem, weil ihnen schlicht das Geld hierfür fehlt. So werden diese Menschen an den Rand unserer Gesellschaft gedrängt, sie stehen im sozialen Abseits.

Deshalb hat die Landesregierung die Landesinitiative „NRW hält zusammen … für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung initiiert.

Starke Quartiere = Starke Menschen

Unter diesem Titel fanden am 31. Oktober in Köln und am 21. November in Dortmund zwei Regionalveranstaltungen des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen statt. „Denn den Kommunen kommt bei der Armutsbekämpfung im Quartier eine zentrale Rolle zu, sie wissen am besten, wo die Probleme vor Ort liegen. Deshalb werden wir in den kommenden Jahren unsere Mittel auf benachteiligte Stadtteile und besonders von Armut Betroffene wie Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Migrationshintergrund konzentrieren“, sagte Sozialminister Schneider.

Auf beiden Expertentagungen, die gemeinsam mit der Stadt Köln und dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln, sowie der Stadt Dortmund veranstaltet wurden, standen neben allgemeinen Fragen der kommunalen Sozialplanung auch bereits vorhandene Best-Practice-Beispiele im Vordergrund „Sie sollen uns anregen und zeigen, was nötig und möglich ist und was wir gemeinsam vor Ort erreichen können“, so Schneider.