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NRW hält zusammen... für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung

Armut und soziale Ausgrenzung sind für viele Menschen zum Alltag geworden. Das beeinträchtigt nicht nur das Leben der Einzelnen, sondern auch den sozialen Frieden und die Demokratie in unserem Land.
 
Deutschland ist ein wohlhabendes Land mit zwei Gesichtern: Wirtschaft und Arbeitsmarkt haben sich positiv entwickelt. Vielen Menschen geht es gut, sie können sich und ihren Kindern einen guten Lebensstandard bieten. Sie können sich am sozialen Leben beteiligen, sind anerkannte Mitglieder unserer Gesellschaft. Dem gegenüber stehen die vielen Menschen, an denen die positiven Entwicklungen vorbei gehen: Immer mehr können, weil sie arbeitslos sind oder auch trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht selbst ausreichend finanzieren. Sie können nicht angemessen teilhaben am gesellschaftlichen Leben. Sie sind sozial ausgegrenzt. Armut und soziale Ausgrenzung treffen Menschen jeden Alters: Kinder ebenso wie alte Menschen; junge Erwachsene, die gerade in das Berufsleben starten wollen ebenso wie Menschen mittleren Alters, die bereits Familie haben.
 
Zum Jahresende 2014 waren rund zwei Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen auf Mindestsicherungsleistungen angewiesen. Damit lag die Zahl der Personen mit Bezug von Mindestsicherungsleistungen um rund 65.000 (+3,4 Prozent) höher als 2013. Die Mindestsicherungsquote ist von 11,0 Prozent zum Jahresende 2013 auf 11,3 Prozent zum Jahresende 2014 gestiegen. Die Zahl der SGB-II-Empfänger/-innen, die mit 80,7 Prozent mit Abstand die größte Gruppe unter den Mindestsicherungsempfänger/-innen stellen, ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr nur vergleichsweise wenig gestiegen (+1,2 Prozent). Im Dezember 2014 bezogen insgesamt 1,61 Millionen Menschen SGB-II-Leistungen. Das waren knapp 20.000 mehr als im Dezember 2013.
 
Deshalb wollen wir diese sozialen Lebensräume mit überdurchschnittlichen Ressourcen ausstatten. Wir wollen die Lebenslagen der Menschen verbessern, um gegen Armut und soziale Ausgrenzung vorzugehen.

NRW hält zusammen